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Heilfasten



Beim Fasten stellen sich große Teile des Körperstoffwechsels um. Ich empfehle Fasten daher insbesondere bei chronischen Erkrankungen (z.B. aus dem rheumatischen Formenkreis) und bestimmten Stoffwechselerkrankungen. Außerdem hat das Fasten auch interessante psychische Effekte (z.B. verbesserte Wahrnehmung) und einen generell entschlackenden Effekt. Alle Interessenten sollten jedoch vorher unbedingt mit einem Arzt Rücksprache nehmen. Das gilt insbesondere für diejenigen, die Medikamente einnehmen. Bei Gallensteinrisiko wäre z.B. eventuell die Einnahme von Gallensäuren parallel zu empfehlen.Unsere Buchempfehlung: Heilfasten nach Buchinger ("Fasten" von H. Lützner, ISBN 3-7742-1462-X).

 


KURZANLEITUNG ZUM HEILFASTEN NACH BUCHINGER

  • 1. Beginn mit einem Entlastungstag
    An diesem Tag wird das Fasten durch Zunahme von lediglich leichter Kost vorbereitet. Kombinationen aus Obst, Gemüse und Reis werden hierbei empfohlen.

  • 2. Darmentleerung vor Beginn des eigentlichen Fastens
    Duch die Darm-Entleerung werden Gärungsprozesse im Darm während des Fastens vermieden. Manche Autoren empfehlen auch eine Wiederholung alle 3-5 Tage, um die Hungerstühle abzuführen. Andere Ärzte empfehlen alternativ die Reinigung des Darms mit Wasser (Einlauf) jeden 2. Tag.

  • 3. Zwei wichtige Methoden der Darm-Entleerung zu Fastenbeginn sind:
    a) Mit Glaubersalz: 20-40 g Glaubersalz auf 0,5 - 0,75 l Wasser auflösen, verteilt auf 15 - 30 min trinken (gegen Darmkrämpfe)
    b) Mit Vitamin C: entsprechendes Vorgehen wie bei a), nur mit 20-30 g Vitamin C. Der Körper kann nämlich lediglich 2 g aufnehmen, der Rest wird umgehend mit der Verdauung wieder ausgeschieden.

  • 4. Ernährung beim Buchinger Heilfasten
    Morgens: 2 Tassen Kräuter- oder schwarzen Tee + 0,5 Teelöffel Honig
    Zwischendurch: Reichlich (Mineral-) Wasser, 1-3 Zitronenscheiben
    Mittags: 1/4 Liter Gemüsebrühe (alternativ Gemüsesaft -> mehr Vitamine)
    Nachmittags: 2 Tassen Früchtetee oder milden schwarzen Tee
    Abends: 1/4 Liter Obstsaft, mit mindestens 50% Wasser verdünnt

  • 5. Einige Bemerkungen zum Hungergefühl
    Während des Fastens sollte man viel Wasser trinken. Bei Hungergefühlen kann man einige Zitronenscheiben lutschen. Ab dem 3. Fastentag ist der Stoffwechsel des Körpers jedoch so umgestellt, dass ein eigentliches Hungergefühl nicht mehr auftritt.

  • 6. Fasten beenden
    Bereits am Abend vorher kann man einen Apfel (langsam) essen.
    Am ersten Nach-Fastentag stehen Gemüseprodukte und Obst in geringer Menge zur Auswahl. Wichtig ist: Langsam und bewußt essen!
    Am 2. und 3. Tag erfolgt dann der vorsichtige weitere Kostaufbau.
    Normal essen kann man wieder am 4. Tag. Einen Großteil des abgenommen Gewichts (von etwa 300 -500 g/ Tag) wird man dann meist wieder zunehmen.
Dr. med. Peter Klein
Am Lindenhof 2
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