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Eisenmangel



EISEN ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers und wird insbesondere zum Sauerstofftransport benötigt.So ist über die Hälfte des menschlichen Eisens an den roten Blutfarbstoff (Haemoglobin) gebunden. Bei Eisenmangel stellen sich Müdigkeit, Schleimhautschädigungen und Wachstumsstörungen von Nägeln und Haaren ein.

5 REGELN ZUR EISENREICHEN ERNÄHRUNG


  • 1. Fleisch
    Rotes Fleisch (z.B. vom Rind) ist unbestritten der wichtigste Eisenlieferant für den Menschen. Auch Innereien enthalten viel Eisen, können aber aufgrund ihrer teils vorhandenen Schwermetallbelastung nur bedingt empfohlen werden. Auch viele Fischsorten haben einen hohen Eisengehalt.

  • 2. Vitamin C ist wichtig
    Kombinieren Sie - wann immer möglich - eisenreiche Lebensmittel mit guten Vitamin-C-Lieferanten, z.B. Gemüse, Früchten oder Säften. Das Vitamin C wandelt das Pflanzen-Eisen in eine für den Körper besser verfügbare Form um, die der des tierischen Eisens ähnlich ist. Vitamin C kann außerdem eine Aufnahmehemmung des Eisens teilweise aufheben. Eine solche Hemmung der Eisenaufnahme wird duch Oxalate in Rhabarber und Spinat sowie durch Phytinsäuren in Getreiden (Hafer/ Weizen) und Gemüsen ausgelöst.

  • 3. Aufpassen bei Getränken
    Trinken Sie 2-3 Stunden vor und nach eisenreichen Mahlzeiten nicht schwarzen Tee, Kaffee, Kakao, Wein, Milch und Coca-Cola. Darin sind Polyphenole, Oxalate und Phosphate enthalten, die die Eisenaufnahme hemmen.

  • 4. Calcium und Eisen nicht zusammen
    Meiden Sie den gleichzeitigen Verzehr von eisenreichen und calciumreichen Lebensmitteln, wie Milch- und Milchprodukten. Calcium stört die Eisenaufnahme von pflanzlichem und tierischen Eisen.

  • 5. Besondere pflanzliche Eisenquellen
    Vegetarier können ausreichend Eisen in pflanzlicher Form zu sich nehmen! Planen Sie Vollkorn-Produkte und Hülsenfrüchte (auch Soja) in Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln als Eisenration in Ihren Ernährungsplan ein. Lassen Sie Getreide vor dem Verzehr möglichst lange quellen. Die Phytinsäure im Getreide verliert dadurch ihre negative Wirkung. Spinat ist übrigens entgegen der landläufigen Meinung nicht eisenreich, sondern relativ eisenarm.
Dr. med. Peter Klein
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